ÜberUns
Hallo, ich bin Petra!
Ich bin eine gelernte Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin aus Österreich und lebe seit über 20 Jahren in der wunderschönen Südsteiermark. Als zweifache Mutter liebe ich es, süße, pikante und gesunde Köstlichkeiten zu entdecken und selbst zu kreieren! Für mich ist das Zusammenspiel von Düften und Geschmäckern ein wahrhaft sinnliches Erlebnis. Ich sehe die Küche als einen besonderen Ort, an dem Menschen zusammenkommen und das Leben in vollen Zügen genießen können.
Die Magie des Duftes – und wertvolles Wissen
Wusstest du, dass das Riechen bereits im Mutterleib beginnt? Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, was die meisten Menschen tun, wenn ich ihnen meine getrockneten Rosenblüten hinhalte: Sie riechen daran. Den einzigartigen Rosenduft in Worte zu fassen, ist eine Herausforderung. Man könnte ihn mit den poetischen Worten eines Dichters beschreiben oder seine Komplexität durch die Sprache der Chemie zu ergründen versuchen.
Ich liebe es, in meiner Küche zu experimentieren, zu kochen und zu genießen – und diese Freude teile ich dann voller Leidenschaft mit meiner Familie. Dabei schöpfe ich auch aus dem wertvollen Wissen meines Freundes, Dr. Fritz Treiber, einem bekannten Ernährungsexperten, den Sie vielleicht aus dem Fernsehen kennen.
Ein Samstag im Sommer anno 1918
Die Geschichte dieses besonderen Fleckchens Erde reicht weit zurück: In den 1910er Jahren war es noch ein Mosaik aus drei eigenständigen Parzellen, die sorgfältig in fruchtbaren Acker und sonnigen Weingarten aufgeteilt waren. Das Land gehörte damals einem Herrn Franz Hofstätter aus Feiting.
Es ist eine schöne Vorstellung, dass mein 1914 geborener Opa vermutlich schon als kleiner Bub auf diesem Hügel herumtollte und seine Spuren hinterließ. Auch 1965 war eine Parzelle noch offiziell als "Weingarten" verzeichnet – ob dort tatsächlich noch Rebstöcke gediehen, bleibt jedoch im Dunkel der Geschichte verborgen.
Eine entscheidende Wende kam 1969, als meine Großeltern dieses wertvolle Stück Land erwarben. Zehn Jahre später, 1979, vereinten sie die ursprünglichen Parzellen zu einer einzigen, großzügigen Fläche, die ihnen fortan als ertragreicher Acker, saftige Wiese und idyllische Streuobstwiese diente. Später führten meine Eltern die Bewirtschaftung fort, nutzten die Fläche noch einige Jahre intensiv, bevor sie das Land schließlich in gute Hände verpachteten.
Kapellenwanderweg & Aussichtsplattform – Ein Blick in die Weite
Der alte Birnbaum, ein ehrwürdiger Zeitzeuge, thront bereits seit fast 100 Jahren majestätisch auf unserem Hügel. Er bereichert das Landschaftsbild, das sich direkt von der Aussichtsplattform aus bewundern lässt. Von hier öffnet sich ein herrlicher Panoramablick: auf den imposanten Gleichenberger und Stradner Kogel, zur friedlichen Glojacher Kapelle, weiter ins Bacherngebirge und über den südlichen Teil der Koralm. Ergänzt wird dieser Ausblick durch einen kleinen, mit Wein bewachsenen Aussichtsturm auf 442 Metern Seehöhe, der nun auch von duftenden Rosen umschmeichelt wird.
Der kleine Rosenhügel – Eine Blühende Vision seit 2010
Die Verwandlung zu einem kleinen Kräuter- und Rosenhügel begann 2010. Mitten im sanften südoststeirischen Hügelland, fernab von Hektik und Straßenlärm, entdeckte ich ein außergewöhnliches Kräuterparadies mit Bio-Sortiment. Auf einer freien Fläche meiner Eltern legte ich eine sehr große Kräuterspirale an. Dort fanden Gewürz-, Heil- und Duftpflanzen, Blütenstauden, Wildgemüse, Beerenobst und Sträucher – darunter auch meine allererste Rose, die "Rosa rugosa" – ihren Platz. Ich begann, biologisch und biologisch-dynamisch zu wirtschaften, mit dem Ziel, alle von der Natur geschenkten Rohstoffe respektvoll und sinnvoll zu nutzen.
Im November 2011 kamen die ersten Rosenstöcke aus dem Projekt "SteirerROSE" hinzu. In nur etwa drei Jahren verwandelten sie den einst kleinen Hügel in einen prächtigen Rosenhügel. Der Verein "SteirerROSE", 2007 von Obfrau Erika Swoboda gegründet, hat sich zum Ziel gesetzt, steirischen Landwirt:innen durch den feldmäßigen Anbau der "SteirerROSE" ein zweites Standbein zu ermöglichen. Besonders die Sorte "trigintipetala" verströmt ab Muttertag für rund vier Wochen den wunderbaren, einzigartigen Duft der Damaszener Rose, der zahlreiche Gäste auf unseren Rosenhügel lockt.
Spiel & Spaß im Wald – Ein Erlebnisweg seit 2014
Entlang des "Frannacher Kapellenweges" entstand 2014 eine besondere Erlebnisstation im Wald: Schulklassen gestalteten diese mit ihren Lehrkräften und vielen freiwilligen Helfern. Groß und Klein sollen diesen Wanderweg mit Spiel und Spaß erleben, dabei Bewegung fördern und die Natur bewusst in den Mittelpunkt rücken. Der Wanderweg ist nicht nur attraktiv gestaltet, sondern bietet Mitte Mai bis Mitte Juni durch die prachtvolle Rosenblüte ein unvergessliches Erlebnis.
Im Laufe der Zeit sind wunderbare Projekte entstanden, und ich durfte viele inspirierende Menschen kennenlernen, die mich auf meinem Weg vorangebracht und bereichert haben. 2017 fanden weitere alte Rosensorten Einzug, und so entstand ein wahrhaft idyllisches Kleinod. Es war eine Zeit, die ich nicht missen möchte, und ich bin zutiefst dankbar für all das wissenswerte, das ich erfahren durfte. Eine solche Arbeit erfordert stetiges Lernen und Weiterentwicklung – das gesammelte Wissen wird nicht nur weitergegeben, sondern auch in allen relevanten Bereichen umgesetzt und stets verbessert.
Von Generation zu Generation: Die Leidenschaft für die Natur
Schon meine Großeltern und Eltern widmeten sich mit Hingabe der kleinen Landwirtschaft und erzeugten eine Fülle an Produkten für den Eigengebrauch. Seit ich denken kann, wurde bei uns gekocht, geerntet und gesammelt – eine tiefe Verbundenheit zur Natur, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde.
Im Jahr 2011 erweiterte sich diese Tradition um ein besonderes Kapitel: Die ersten Rosen aus dem Projekt "SteirerROSE" fanden ihren Weg zu uns. Zusammen mit den wertvollen Kräutern vom Feld und aus unserer Kräuterspirale bildeten sie die Basis für die ersten selbstgemachten Rosenprodukte. Es folgten immer mehr Kreationen für den Eigengebrauch, und über die Jahre fanden auch einige moderne Rosensorten ihren Platz in unserem Garten. Die wachsende Vielfalt ließ mein Herz aufblühen und inspirierte mich dazu, die Be- und Verarbeitung unserer landwirtschaftlichen Produkte professioneller anzugehen.
Ein blühendes Idyll: Wissen, das wächst und verbindet
Im Laufe der Zeit entstanden wunderbare Projekte, und ich durfte viele inspirierende Menschen kennenlernen, die mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich bereichert und weitergebracht haben. Im Jahr 2017 zogen weitere alte Rosensorten bei uns ein, und so entstand nach und nach ein wahrhaft idyllisches Kleinod.
Diese Zeit möchte ich um nichts in der Welt missen. Ich bin zutiefst dankbar für all das wertvolle Wissen, das ich sammeln durfte. Es war eine sehr lehrreiche Phase, die untrennbar zu dieser Arbeit gehört. Unser Wissen wird stets weitergegeben, aber auch ständig in allen relevanten Bereichen umgesetzt und verbessert – denn nur so kann unsere Leidenschaft für die Natur und ihre Schätze weiterwachsen.
Die Rose im Herzen der europäischen Medizingeschichte: Unser Weg zum Erfolg
Meine Faszination für die Rose ist tief in der europäischen Medizingeschichte verwurzelt, einer Reise, die uns bis zur renommierten Klostermedizin Würzburg führte. Dort, inmitten von altem Wissen und historischer Forschung, sammelten wir ein ganzes Jahr lang umfangreiches Material über die Rolle der Rose in der Heilkunde vergangener Zeiten. Diese intensive Arbeit mündete in einen besonderen Wettbewerbsbeitrag, den wir voller Überzeugung für die Auszeichnung zur "Duftpflanze des Jahres" einreichten.
Ein königlicher Sieg: Die Rose als Duftpflanze des Jahres 2017
Bereits zum fünften Mal vergab die Initiative "The Scented Drop" den begehrten Award für die Duftpflanze des Jahres. Nach Thymian, Melisse, Salbei und Lavendel rückte 2017 die Königin der Blumen, die Rose, in den Mittelpunkt. Am 4. November 2017 war es dann soweit: Unser Beitrag, der sich der Kategorie "Kultur und Geschichte" widmete, konnte die Jury vollends überzeugen! Freudestrahlend durfte ich den Preis entgegennehmen – ein Moment großer Dankbarkeit und Wertschätzung für unsere gemeinsame Arbeit.
2024 angekommen in Leibnitz, verarbeiten wir wunderbare Produkte in unserer kleinen Rosenküche zu kleinen Schätzen begleitet von Innnovativen Ideen.



